Christian Spath, MBA

 Head of Business Development:                  Moonshiner GmbH         Co-Founder:                      Das agile Buffet/  Audience-Development-Rocks

Head of Business Development:               
Moonshiner GmbH    

Co-Founder:                    Das agile Buffet/ Audience-Development-Rocks

 
 

BE AGILE – DER NO PLAN DER NO FUTURE GENERATION ALS ZUKUNFTSTREND

Als geborener 1966er bin ich so ein durch und durch Kind der 80er Jahre. Wir waren die Generation ohne Zukunft der westlichen Konsumgesellschaft. Douglas Coupland hat es in „Generation X“ auf den Punkt gebracht. Wir waren alle diese „Mitglieder eines Armut-Jet-Sets“, hängten Träumen nach und weil wir eben keine Zukunft gehabt haben sollen, haben wir begonnen unsere Ideen zu lieben und alles gemacht die Idee zu leben. 

Wir sind die geborene NO PLAN Generation in der für unsere westlichen Verhältnisse noch Jugendkultur entstehen konnte.  Nach uns, mit der Generation Y wurde Jugendkultur durch Körperkultur abgelöst. Denn wer nur Regeln befolgt und alles macht was ihm/ihr gesagt wird hat Zeit, sich auf sein Ich zu konzentrieren. Wir sind in einer Periode eines geistigen Kollaps von Menschen im Alter zwischen zwanzig und dreißig, die oftmals unfähig sind außerhalb der Uni oder einer anderen durchstrukturierten Umgebung zu funktionieren – das alles ist an die Erkenntnis des wesentlichen Alleinseins in der Welt gekoppelt. Mit viel fremdgesteuerter Struktur folgt man dem Plan Statussymbole wie Trophäen zu sammeln, aber nicht vergessen, es ist wichtig gut auszusehen – in Shape zu bleiben. Man findet sich in der Ära eines bis dato unbekannten „Mid-Twenties Breakdown“, einem vorgezogenen ersten Teil der „Mid-Life Crises“! Und was jetzt?

Krampfhaft auf der Suche entwickeln sich zur Zeit gerade agile Methoden als Rettungsboot für Menschen in starren Strukturen. Eigentlich ein Paradoxon der Wirtschaft – letztlich entstanden diese Methoden bereits in den 1940er Jahren in Japan. Seit damals gilt: Mit weniger Arbeit (Workload) steigert man die Qualität der Leistung und die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Das ist ein agiler Ansatz: Ich entwickle mich mit meinen Ressourcen – davon die aller wichtigste: Ideen zu haben. Sich flexibel der Realität zu stellen und umzusetzen. Ich kann ja nicht verlieren – die Idee geht auf, oder ich habe daraus gelernt. NO PLAN. Ganz wie in den 1980ern.

 

Lebenslauf

Als Kultur- und Medienmanager habe ich mich zu Beginn der 1990er Hals über Kopf in die noch junge, digitale Welt gestürzt. Schwerpunkt meiner Arbeit wurde strategisches Marketing und Unternehmensentwicklung an der Schnittstelle, wo digitale Medien auf operative Umsetzung treffen.

 

Dabei begleitete ich den größten internationalen TV-Musiksender, war in der Musikwirtschaft lokaler Veranstalter war mit Band auf Tour, wechselte dann zur größten familiengeführten österreichischen Hotelgruppe im Bereich E-Commerce und Marketing, verantwortete die Konzeption und Umsetzung eines Wertgutschein- und Kundenbindungssystems beim größten österreichischen Thermenbetreiber und war österreichischer Ad-interim-Geschäftsführer eines Schweizer Ticketing-Unternehmens.

 

Ich bin auch Gastlektor, Consultant,Trainer und begleite Start-up-Companies. Um den steigenden Anforderungen an die neue, agile Realität gerecht zu werden, habe ich eine Scrum-Zertifizierung abgeschlossen und im Anschluss einen Design-Thinking-Lehrgang des MIT absolviert. Egal ob bei Projekten in der Kultur, im Tourismus oder aktuell als Senior Consultant verantwortlich für das Business Development eines IT-Unternehmens.

 

Der kleinste gemeinsame Nenner – der rote Faden meiner Arbeit – hat sich seit meiner Ausbildung  als Kulturmanager nicht geändert. Menschen zu finden und

an eine Idee zu binden. Die erfolgreiche Arbeit mit „meinem“ Publikum, „meiner“ Audience ist zentraler Inhalt meiner Arbeit – real wie auch digital.