Process Design

Planen, Vernetzen, Menschen in Prozessen führen
Bernhard Rothbucher und Team

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Deutsche Sprache, Tutoring in English

3 Tage Fachmodul, am 4. und 5. Tag darüberhinaus das Angebot zu Vernetzung innerhalb der Akademie Hallein, prozessorientierter Arbeit und Präsentation.

 

ABSTRACT

Ziel dieses Lehrganges wird es sein, die Teilnehmer einerseits in den neuesten Techniken aus den unten beschriebenen technisch/gestalterischen Teilgebieten zu trainieren, andererseits aber auch den kulturell/symbolischen Zusammenhang der Planarbeit erkenn-, und anwendbar zu machen.

Mit den „Tools“ können Menschen in Prozessen geführt werden, können Projekte lösungsorientiert in ein Netzwerk eingebunden werden. Die Akademie Hallein wird, bei Bedarf, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur praktischen Erprobung zur Verfügung stehen.

Planen ist ein einmaliger Vorgang - ein einmaliger Weg, zu wissen, resultierend aus einem komplexen Prozess konzeptuellen Verhandelns. Planer lösen nicht einfach nur technische Probleme und schaffen ästhetische Objekte, sie ermöglichen zugleich einen Prozess, in dem Visionen eines Raumes oder Objektes kulturellen oder symbolischen Wert erhalten.

Während ein Planer an einem Projekt arbeitet, muss er verschiedenste Designvorschläge entwickeln, die Komplexität der Anforderungen verstehen und diese mit den Planungspartnern verhandeln und entwickeln können. Also mit den Kunden, Behörden, anderen Planern, Handwerkern,...

Ein Planer produziert Lösungsvarianten eines Auftrages, um das Problem umfassend zuverstehen und optimal kommunizieren zu können.

Verstehen wir, wie Raum und Objekte als kulturelle Einheiten funktionieren, ist dies im Vergleich zu einer technischen Berechnung vergleichsweise esoterisch, vergleichbar eher mit dem Schreiben eines Gedichtes als mit einer Berechnung.

Während des Entwurfsprozesses nimmt die symbolische Vision des Entwurfes mit Hilfe von (geistig-konzeptuellen) Modellen Realität an. Diese Modelle müssen aus der Vorstellung und von Bildern aus dem Kopf gespeist werden.

Diese konzeptuelle Annäherung an die optimale Lösung beinhaltet verschiedene Techniken des Denkens und auch verschiedene Anschauungspositionen - verbale und visuelle Interpretationen.

Alles, was ein Planer produziert - seien es konzeptuelle Skizzen, physikalische und virtuelle Modelle, Funktionsdiagramme, technische Zeichnungen, Kostenanalyseberechnungen, verbale Erklärungen usw. - nützt letztlich dem Prozess des Verhandelns um die beste Lösung

 

ZIELGRUPPE

Menschen mit Spaß am Vernetzen zum Erreichen von konkreten Zielen. Menschen die andere Menschen durch Prozesse führen. Menschen die erkannt haben, dass Projekte nicht nur gemanagt sondern Menschen auch geführt werden.

 

VORAUSSETZUNG

Gelebte Erfahrung in Projekten. Neugierde auf andere Menschen und deren Verhalten in der Gruppe.

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